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#5 nachhaltige Hochzeitspapeterie

Aktualisiert: Feb 27

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Eine Hochzeit ohne Einladungen, Namensschilder und Co – geht das? Und muss ich vielleicht doch nicht auf meine geliebten gedruckten Einladungskarten verzichten oder gibt es vielleicht sogar richtig schöne Alternativen zu Namensschildern?



Heute möchte ich gerne das Thema nachhaltige Hochzeitspapeterie näher beleuchten! Zunächst wie immer eine kleine Zusammenfassung meiner Ideen und Gedanken dazu – für Anfänger und Profis:

Bausteine nachhaltige Hochzeitspapeterie - vom Anfänger bis Profi

Was versteht man unter Hochzeitspapeterie?

Unter der Papeterie für eine Hochzeit fällt eigentlich alles rund um den Druck auf Papier, angefangen von Einladungskarten inklusive Umschläge, Namensschildern, Freudentränenbanderolen bis hin zu Danksagungskarten und noch vieles mehr!


Was brauche ich wirklich an Papeterie?

Als erstes solltet ihr euch überlegen was ihr wirklich in Papierform benötigt? Kann man nicht auf Save-the-date-Karten verzichten und nur die Einladung verschicken? Braucht ihr Namensschilder oder wollt ihr, dass sich alle Gäste eigenständig einen Sitzplatz suchen? Ist es wirklich nötig, dass jeder eine Menükarte erhält oder reicht nicht eine pro Tisch aus? Kann man auf Kirchenheft, Sitzplan und Tischnummern nicht eh verzichten? Euch fallen bestimmt noch mehr Dinge ein. Und wer auf die digitale Variante steht, dem reicht vielleicht auch eine Hochzeitshomepage aus!



©aleksander vlad/unsplash

Hochzeitshomepage

Warum nicht alle Informationen eurer Hochzeit auf eine Homepage packen und am Ende sogar eine Online-Galerie dort erstellen. Wie ich finde eine schöne und auch zeitgemäße Idee! Aber warum ist diese Möglichkeit unter nachhaltigen Gesichtspunkten doch nicht absolut empfehlenswert? Bei der Homepage muss natürlich berücksichtigt werden, dass auch ein entsprechender Stromverbrauch bei der Erstellung und dann auch beim Abruf der Infos durch eure Gäste entsteht. Auch gibt es eine Streckenbelastung durch die Endgeräte und nicht jeder wird auf Ökostrom zurückgreifen. Wie viel Verbrauch letztendlich für die Hochzeitshomepage anfällt, lässt sich nicht eindeutig feststellen, da mobile Endgerät ja allgegenwärtig und ständig im Einsatz sind. Fakt ist jedoch, dass auch Sie nicht 100%ig umweltfreundlich ist.


Dazu kommt, dass die digitale Variante vielleicht auch nicht jedermanns Sache ist, Oma und Opa damit eventuell gar nicht umgehen können und der ein oder andere von euch auch nicht auf eine gedruckte Einladung verzichten möchte.


Umweltfreundliche Papeterie

Im ersten Schritt könnt ihr schauen, dass eure Einladungen und weiteren Papeterieartikel für eure Hochzeit aus recyceltem Material mit FSC- oder PEFC-Zertifikat hergestellt werden (auch möglich EU-Ecolabel oder blauer Engel)! Und keine Angst, hier gibt es richtig schönes Papier! Anna von HEJ! FAIR schrieb mir sogar, dass Sie zukünftig über Gras-, Samen- und sogar Esspapier nachdenken! Zudem kann man darauf achten, dass in umweltfreundlichen Farben auf Pflanzenölbasis gedruckt wird, ihr keine Folienveredelung auswählt und auf Acryleinladungen verzichtet.


Es gibt Druckereien die neben den entsprechenden Papiermaterialien und Farben unter Ökostrom arbeiten und außerdem klimaneutral produzieren und versenden. Ein Beispiel ist hier die Umweltdruckerei, welche den Druck eurer designten Karten in kleinen Mengen möglich macht (hier müsst ihr allerdings nach ökologischen Farben auch in kleinen Mengen fragen). Und es lohnt sich auch mal bei der regionalen Druckerei zu fragen! Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, der beschriftet seine Papeterie selbst in Naturfarben oder sucht sich einen entsprechenden Handlettering-Spezialisten.


Und wie kommt die Karte nun zu eurem Gast? Schön ist natürlich, wenn ihr möglichst viele persönlich übergebt bei Feiern oder Treffen mit euren Freunden und Familien.


Verzicht auf Papeterie oder Upcycling

Wer es wirklich zu 100% umweltfreundlich machen möchte, der sollte komplett auf jegliche Papeterie bei der Hochzeit verzichten bzw. aus gebrauchten Materialien wie Büchern, Zeitungen oder Verpackungsmaterial entsprechende Namensschilder, Geschenketiketten oder Banderolen gestalten! Auch kann beispielsweise ein selbst gebackener Keks Namensschild und Gastgeschenk gleichzeitig sein – persönlicher geht es kaum.



Ich kann verstehen, wenn jemand nicht auf eine gedruckte Einladungskarte verzichten möchte – auch für mich ist dies immer noch die wertigste und persönlichste Einladungsmethode für eine Hochzeit. Ich liebe es einfach, wenn Sie mehrere Wochen oder sogar Monate an meinem Kühlschrank hängen! Und auch kann ich es nachvollziehen, dass ihr vielleicht nicht auf die kleinen Details wie gedruckte Danketiketten oder Freudentränenbanderolen verzichten wollt – aber schaut einfach, dass man vielleicht das Gastgeschenketikett gleichzeitig mit dem Namen bedruckt oder aus gebrauchtem Papier schöne vintage Namensschilder herstellt und bitte keine Acryl-Einladungen! Was wir aber alle machen können, ist auf umweltfreundliches Papier und Druck achten. Hier habe ich euch einmal drei Dienstleister zusammengestellt, welche sich ausschließlich auf grüne Papeterie spezialisiert haben!


1. Feinimdesign 2. Hej! Fair 3. reflect.papeterie&crafts



Ihr seht es macht Sinn, sich über euer Hochzeitspapeteriekonzept Gedanken zu machen! Vielleicht könnt ihr einiges durch persönliche selbstgemachte Upcyclings ersetzen oder zumindest auf Nachhaltigkeit diesbezüglich achten!


Ich freue mich, wenn ihr ein bisschen etwas dazu beitragt, dass unsere Hochzeiten grüner werden. Jeder soviel er kann und mag! In zwei Wochen hört ihr von mir mit dem Thema DEKO!


Machts euch hübsch und ich freu mich jetzt schon auf die leckeren Einladungen aus Esspapier!


Eure

Steffi


Was bisher erschienen ist findet ihr hier:

#1 Green Wedding – auf was kommt es an? #2 Green Wedding – Locationsuche #3 Green Wedding – Dienstleisterwahl #4 Green Wedding – Essen & Getränke


Ihr dürft gespannt sein auf die nachhaltigen Themen die noch kommen: Deko, Floristik, Kleidung, Ringe, Geschenke uvm.