Hilfe, Regen am Hochzeitstag! Muss die freie Trauung jetzt ausfallen?
- vor 5 Tagen
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Die Wetter-App zeigt Wolken und Regentropfen für euren großen Tag in Wiesbaden oder im Rheingau? „Oh nein, was machen wir jetzt?“ – Das ist wohl der erste Gedanke jedes Brautpaars, das von einer Zeremonie unter freiem Himmel träumt. Geht jetzt die ganze Stimmung flöten? Muss die freie Trauung sogar ganz ausfallen?
Als Traurednerin und Hochzeitsplanerin kann ich euch beruhigen: Auf keinen Fall! Regen ist kein Grund zur Panik, sondern eine Chance für eine ganz besonders intensive Atmosphäre. Hier erfahrt ihr, wie eure freie Trauung auch bei „Liquid Sunshine“ wunderschön und romantisch wird.

Warum eine Indoor-Trauung oft sogar intensiver ist
Ich sage meinen Paaren schon im Kennenlerngespräch: Regen macht überhaupt nichts aus, solange wir eine trockene Ausweichmöglichkeit haben. Im Gegenteil!
Eine freie Trauung im Innenbereich ist oft viel kompakter und emotionaler. Warum?
Keine Ablenkung: Keine zwitschernden Vögel, keine vorbeifahrenden Autos oder Spaziergänger.
Fokus auf euch: Die Akustik in Räumen ist oft besser, und eure Gäste können sich voll und ganz auf eure Geschichte konzentrieren.
Kuschelfaktor: Wenn draußen der Regen gegen die Scheiben prasselt, während wir drinnen im Warmen feiern, entsteht eine ganz eigene, magische Geborgenheit
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Plan B: Rechtzeitig die Schlechtwetteralternative checken
Der wichtigste Tipp für eine entspannte Planung: Fragt am besten direkt bei der Locationbuchung im Rheingau oder Wiesbaden nach einer Schlechtwetter-Option für die Zeremonie und den Sektempfang. Falls ihr das noch nicht getan habt, solltet ihr spätestens 2 Wochen vor der Hochzeit das Gespräch suchen. Oft gibt es tolle Möglichkeiten:
Ein zweiter Veranstaltungsraum oder ein gemütlicher Gewölbekeller.
Eine alte, rustikale Scheune (perfekt für den Boho-Look!).
Ein Nebengebäude wie ein Gemeindehaus oder eine nahegelegene Kapelle.

freie Trauung Outdoor trotz Regen? Pavillons, Schirme und Co.
Wenn es keine Option für drinnen gibt, holen wir den Komfort einfach nach draußen! Ein Pavillon oder ein schickes Pop-up-Zelt sorgt dafür, dass alle im Trockenen sitzen.
Profi-Tipp für die Optik: Besorgt durchsichtige Schirme für euch und eure Gäste – das sieht auf Fotos fantastisch aus und hilft, dass auch die Gäste in den hinteren Reihen noch etwas sehen können! Wenn die Temperaturen sinken, helfen Heizpilze, kuschelige Decken und Kissen. Das sorgt nicht nur für Wärme, sondern für eine unglaublich gemütliche Atmosphäre, in die sich eure Liebsten gerne einkuscheln.
Mein wichtigster Rat: Setzt auf die trockene Variante!
Bitte lasst den Ablauf eurer Trauung niemals „vom Wetter bestimmen“. Was ich damit meine? Wenn das Wetter ungewiss ist, entscheidet euch vorher konsequent für die trockene Variante.
Nichts unterbricht den emotionalen Spannungsbogen so sehr, wie wenn wir mitten im Ja-Wort oder beim Einzug von einem Schauer überrascht werden und alle flüchten müssen. Einmal unterbrochen, ist die Stimmung kaum wiederherzustellen. Lieber trocken und geborgen als nass und unruhig!
Fazit: Habt keine Angst vor dem Wetter!
Die Möglichkeiten sind vielfältig und eine erfahrene Hochzeitsplanerin und Rednerin an eurer Seite weiß genau, was zu tun ist. Sprecht mich oder eure Location rechtzeitig an, damit wir gemeinsam den perfekten Plan B schmieden.
Wie sind eure Erfahrungen? Hattet ihr schon mal eine Regen-Hochzeit oder habt ihr noch weitere Tipps für Schlechtwetter-Trauungen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!
Herzliche Grüße
Eure Steffi








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